Doris Day – que sera, sera – what will be, will be

Doris Day im Film "Mitternachtsspitzen"
Doris Day in Mitternachtsspitzen, Foto: Universal Pictures, Wikimedia

Diesen Song aus dem Jahr 1956 kennt fast jeder, oder? Dieses Lied wurde für den Hitchcock-Klassiker „Der Mann, der zuviel wußte“ geschrieben und bekam 1957 einen Oscar. Doris Day hat den Song einfach unsterblich gemacht.

Sie selbst war eine Filmikone, mit ihrem blonden Bubischnitt, einem strahlenden Lächeln, gutaussehenden Filmpartnern – und Filmen, die nach einigen Turbulenzen meist mit einem Happy-End endeten. Sie war wunderbar! Leider ist sie im Mai 2019 im Alter von stolzen 97 Jahren immer noch viel zu früh verstorben.

Filmstar mit deutschen Wurzeln

Von ihrem privaten Leben weiß man eigentlich recht wenig. So hatte sie tatsächlich deutsche Wurzeln und wurde 1922 als Doris Mary Ann Kappelhoff als Tochter eines deutschen Einwanderers und einer Amerikanerin in Cincinnati im US-Bundestaat Ohio geboren. Ihr deutscher Vater war ein bekannter Konzertpianist und Musikpädagoge.

Da sie mit 13 Jahren einen schweren Unfall hatte und Jahre im Rollstuhl verbringen musste, war eine Ausbildung zur Tänzerin undenkbar.

Doris Day zu Beginn ihrer Karriere
Doris Day im Jahr 1957, Foto: Wikimedia, unbekannter Fotograph

Ihre Karriere als Schauspielerin begann in den 50er-Jahren. Davor hatte sie beachtliche Erfolge als Swingsängerin und arbeitete mit so bekannten Künstlern wie Bing Crosby, Frank Sinatra und Bob Hope.

In 39 Kinofilmen war Doris Day zu sehen. Dabei wusste Hollywood zunächst gar nicht so recht, was man mit ihr anfangen sollte. Sie war keine Sex-Bombe wie Marilyn Monroe und auch nicht so sinnlich-aufregend wie eine Elisabeth Taylor. Selbst Hitchcock wusste nicht so recht, wie er sie einsetzen sollte.

So startete ihre wahre Karriere eigentlich erst, als sie bereits die 30 überschritten hatte. Die Doris-Day-Komödien mit Partnern wie Rock Hudson oder James Garner wurden zu Kassenschlagern und sind heute noch regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Blondes Dummchen oder Vorreiterin für Frauen-Emanzipation?

Doris Day im Film "Wo warst Du, als das Licht ausging"
Doris Day mit Filmpartner Terry Thomas, Foto: Metro-Goldwyn-Mayer, Wikimedia

Über ihre Rollen gab es unterschiedliche Ansichten. Dabei wurde oft verkannt, dass sie in ihren Filmen die Eroberin darstellte und selbständige Frauen spielte – Frauen, die eine eigene Karriere verfolgten, in der Männer oft als Störenfriede oder unzufriedene Ehemänner auftauchten. Sie war eine Frau mit eigenem Bankkonto – und das war in den 50er-Jahren schon ziemlich emanzipiert.

Ihr privates Glück scheint Doris Day jedoch nie wirklich gefunden zu haben. Sie war viermal verheiratet, wurde von ihren Männern schlecht behandelt und sogar körperlich angegriffen. Außerdem musste sie feststellen, dass ihr dritter Ehemann ein Vermögen verspekuliert hatte. Ihr Freund und ehemaliger Filmpartner Rock Hudson starb 1985 an Krebs. Ihr einziger Sohn erlag im Jahr 2004 einem Krebsleiden, danach zog sie sich fast komplett aus der Öffentlichkeit zurück.

Am Ende blieben ihr die Tiere

Nach dem Ende ihrer Filmkarriere setzte sie sich sehr stark für den Tierschutz ein. Sie gründete die Doris Day Animal Foundation. Zuletzt soll sie mit etlichen Hunden und Katzen in Kalifornien zusammengelebt und ihnen auch ihr Vermögen von 180 Millionen Dollar hinterlassen haben.

Und wer den Ohrwurm jetzt im Kopf hat: Hier gibt es das Lied zum Mitsingen

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