Lockere Blaubeer-Muffins

frisch gepflückte Blaubeeren
frisch gepflückte Blaubeeren

Die Inspiration für Blaubeer-Muffins:

Im Moment gibt es noch Heidelbeeren. Wer Glück hat, bekommt auf dem Markt die kleineren Waldheidelbeeren. Diese sind sehr farbintensiv (daher unter anderem Namen wie Blaubeere oder Schwarzbeere). Und im Geschmack um einiges aromatischer als die hellfleischigen größeren Kulturheidelbeeren.

Wer Lust hat, geht selbst in die Beeren. Heidelbeer-Kolonien befinden sich in Heidegebieten oder an Waldrändern. Wer eine Raffel benutzen möchte, möge vorsichtig mit dem Heidelbeer-Strauch umgehen.

Vorsichtig ernten!

Zart gilt es mit den Metallkamm die Beeren abzuernten und nicht gleich die ganzen Blätter dazu. So kann zum einen noch mit einer zweiten Ernte gerechnet werden und zum anderen bleiben so die Sträucher gesund und stark und können so den Winter gut überstehen.

Die fertigen Blaubeer-Muffins
Ein Korb voll Blaubeer-Muffins

Aber gerade das Sammeln von Heidelbeeren mit der Hand kann etwas sehr Meditatives sein.

Ganz versunken, pflückt man vor sich hin – ein Strauch nach dem Anderen, bis irgendwann die Fingerspitzen tief lila eingefärbt und die kleinen Körbe voller blauer Kostbarkeiten gefüllt sind.

Glückselig, ob des gesammelten Reichtums, geht man nach Hause, um Köstlichkeiten mit den blauschwarzen Schätzen zuzubereiten.

Heute backen wir Blaubeer-Muffins.

Ich habe nach einer gewissen Konsistenz für Blaubeer-Muffins geforscht und schließlich ein für mich passendes Mischungsverhältnis geschaffen. Das Ergebnis sind sehr lockere, nicht zu süße Blaubeer-Muffins, die auch prima zum Frühstück gegessen werden können. Wenn die Muffins im Kühlschrank gelagert werden, werden sie kompakter.

Das braucht man für das Muffin-Rezept
Zutaten Blaubeer-Muffin

Zutaten für Blaubeer-Muffins

  • 100 g zimmerwarme Sauerrahmbutter
  • 2 zimmerwarme Eier
  • 125 g feiner Zucker
  • 1 Pk. Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gesiebtes feines Dinkelmehl (630), vermischt mit 2 TL Weinstein-Backpulver
  • 250 g frische Heidelbeeren
  • 1/8 l Wasser

Zubereitung der Blaubeer-Muffins

Backofen auf 200 Grad C vorheizen.

Beeren vorsichtig mit dem Teig mischen
Heidelbeeren vorsichtig unterheben

Eine Muffinform mit entsprechenden Backpapierförmchen versehen und auf ein Backblech stellen.

Mehl mit einer Prise Salz und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.

In einer zweiten Schüssel Zucker, Vanillinzucker und Butter cremig rühren. Dann sukzessive die 2 Eier gut einrühren. Nun das Wasser einrühren.

Zur Mehlmischung nun die Ei-Zucker-Mischung nach und nach, dabei zügig, dazugeben und mit einem Holzlöffel vermengen. Nicht zu stark rühren.

Die Muffinförmchen fertig für den Backofen
Roher Teig in Muffinförmchem

Ganz am Schluss mit einem Teigschaber vorsichtig die Heidelbeeren unterheben.

Nun mit einem Esslöffel den Teig auf die Muffinförmchen verteilen.

Ab in den Backofen!

Bei 200 Grad C ca. 30 Minuten die Blaubeer-Muffins goldbraun backen.

(Wer sich nicht sicher ist, ob die Muffins fertig sind, macht eine Garprobe mit einem Holzstäbchen: Mit dem Stäbchen in den Muffin piksen – bleibt kein Teig mehr daran, ist der Muffin fertig. Heidelbeeren bleiben natürlich immer am Holzstäbchen hängen, daher so piksen, dass man möglichst viel reinen Teig erwischt.)

Fluffige Blaubeer-Muffins
Blaubeer-Muffin – fertig zum Essen

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Und die passende Tischdeko für die Präsentation der Blaubeer-Muffins gibt es im Baronissima-Shop:

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